Vertiefte Berufsorientierung
für Schülerinnen und Schüler der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied
Vertiefte Berufsorientierung
Das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied. Das Ziel der Vertieften Berufsorientierung ist es, den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern und ihren Lehrern Unterstützung und Beratungsangebote zur beruflichen Orientierung zu geben.
Dabei geht es um die jeweils individuellen Voraussetzungen, Stärken, Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen sowie die Anforderungen und Gegebenheiten des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes. Ziel ist es, ein systematisches Übergangsmanagement zwischen Schule und Berufswelt aufzubauen.
Für Schülerinnen und Schüler mit einer Hörschädigung stellt sich an dieser Schnittstelle die Frage, welche Auswirkungen die Hörschädigung auf eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle und auf was sie bei der Berufsfindung zu achten haben. Frühzeitige Information sowie Orientierung sind hier notwendig, um den Übergang in die Berufswelt optimal zu meistern.
Unsere Angebote
Für die Schülerinnen und Schüler haben wir folgende Angebote, die zusammen mit den Klassenlehrern bzw. den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern des Faches Arbeitslehre klassenindividuell abgesprochen werden:
- Bewerbertraining
- Einzelfallberatung zur individuellen Berufsorientierung (Termin nach Absprache)
- Vertiefte Eignungsfeststellung
- Unterstützung bei der Suche nach Praktikums- bzw. Ausbildungsplätzen
- Kommunikationstraining
- Betriebsbesichtigungen
- Besichtigungen von Werkstätten und Förderstätten
- Projektwochen zum Thema „Berufsfindung“
- Beratung von möglichen Ausbildungsbetrieben / Firmen zum Thema Hörschädigung und Schwerbehinderung
- eng begleitete Praktika zur Eignungsfeststellung für SchülerInnen aus der Abteilung „Ganzheitliche Entwicklung“
Förderung
Das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ wird von der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz mit Hilfe von Geldern aus dem Europäischen Sozialfond gefördert.
 
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